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"MusiCA
COmmunis - Mystische Klänge und Musikimprovisationen"
Musikworkcamp
vom 19. - 29. Mai 2005
im Keltendorf GABRETA
19.-29. Mai 2005 / 15 TN / 4 Musiker + Referenten mit unterschiedlichen
musikpädagogischen Ansätzen / 140 € / ab 18
J. INTERNATIONAL, freie belegung, www.gabreta.de - Unterkunft:
Keltische Hütten und Häuser, Projektort: 30 km nördl.
von Passau, Musikalische Vorerfahrung, Instrumente
Entdeckungsreise zu den regionalen musikalischen Wurzeln des
Bayerischen Waldes/umava, zu den historischen Ursprüngen
der Musik, die in jedem von uns stecken und sich in Form von
Lauten, Schreien und rhythmischen Trommelaktionen manifestiert.
Musik - durch Schwingungen erzeugte Stimmungen - dient als
Kommunikationsmittel und ermöglicht über sprachliche
und kulturelle Grenzen hinweg nonverbales Verständigen
und Verstehen, gemeinsames emotionales Erleben.
 
Gemeinsam mit erfahrenen Musikern und Rhythmikreferenten
entwickeln die Teilnehmer ihr musikalisches Potential und
erarbeiten eine Musikproduktion. Dabei fließen ihre
Eindrücke und Erlebnisse ein, die vom Leben in einer
internationalen Gruppe, in historischer und uriger Atmosphäre
des Keltendorfes Gabreta und abseits vom Alltag in der wilden
Natur des Bayerischen Waldes geprägt sind.
Raum besteht natürlich auch für spontane musikalische
Kreationen, wie 2004 beim abendlichen gemeinsamen Kochen,
als in einem alten Bauerhof mit Holzofen plötzlich mit
Kochlöffeln ein Takt angegeben wurde...
 
Methodik
Die Methodik des Musik-Workcamps ist es, über den inhaltlich-künstlerischen
Schwerpunkt hinweg - Verknüpfungen zu schaffen:
Einerseits werden junge Menschen, respektive StudentInnen
und KünstlerInnen zusammentreffen und neue Entwicklungen,
Tendenzen junger Musik diskutieren und entwickeln.
Der Musikworkshop will ausserdem ein interdisziplinäres
Symposium sein. Viele Phänomene der Jungen Musik, Jungen
Kunst lassen sich mittels Inhalten anderer Fachrichtungen
erklären. Somit kann und muss die Methodik der bisherigen
Musikwissenschaft im Rahmen des Projekts erweitert werden.
Weitere Richtungen, wie zum Beispiel die Philosophie, Kunst
und Kulturwissenschaft, aber auch Informatik, Betriebswirtschaftslehre
werden in den Entwicklungsprozess miteinbezogen.
Andererseits wird versucht, eine temporäre Verknüpfung
herzustellen, indem vor und nach den einzelnen Workcamp-Zeiträumen
"Zwischenzeiten" geschaffen werden, in denen die
Diskussion über und die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer
Musik, vorbereitet bzw. weitergeführt werden kann. Ausserdem
wird durch die rein räumliche Entfernung der Herkunftsorte
der TeilnehmerInnen eine Art internationalen Netzwerkes geschaffen,
welches im Bayerischen Wald seinen Knotenpunkt erhält.

Künstlerische Zielsetzung
Das Projekt begreift sich als Forum innerhalb eines Schaffensprozesses,
welches Impulse für die weitere wissenschaftliche und
künstlerische Beschäftigung mit zeitgenössischer
Musik setzen möchte. Zum einen erhoffen wir uns Impulse
für die Inhalte der eigenen Bildungsangebote im Bereich
Musik. Daneben wollen wir aber auch völlig unverkrampft,
abseits der großen offiziellen Lehre an Musikhochschulen
und Musikinstitutionen, aufzeigen, wie unterschiedlich die
methodischen Ansätze am wissenschaftlichen Sujet im Musikbereich
sein können und am Beispiel des Blues untersuchen, ob
innerhalb einer interregionalen Vernetzung auch eine interkulturelle
- eine intermusikalische stattfindet.
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